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Elke Christofel - Heilpraktikerin

 

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Das Schmerzgedächtnis

Die sensiblen Nervenzellen im Rückenmark sind genauso lernfähig wie das Großhirn, d.h. sie entwickeln ein unwillkürliches Gedächtnis für den Schmerz. Es entsteht dann, wenn Schmerzen nicht ausreichend gelindert werden.
Die Veränderungen dieser Nervenzellen sind biochemisch nachweisbar, sie verändern auch ihren genetischen Aufbau. Eine Schlüsselrolle spielen IE - Gene (IE = Immunitätseinheit), von denen es über 100 gibt.

Das Schmerzgedächtnis sorgt dafür, das akute Schmerzen chronisch werden. Jetzt genügt schon ein leichter Reiz wie Berührung, Wärme oder Dehnung um einen starken Schmerz auszulösen, selbst ohne Reiz wird es möglich.
Das bedeutet, der eigentliche Auslöser fehlt, der Schmerz bleibt. Von chronischen Schmerzen spricht man ab einer Dauer von 6 Monaten. Diese Form der Schmerzen ist leider nicht die Ausnahme, sondern stellt die Mehrzahl dar.

Um das Schmerzgedächtnis zu löschen bedarf es viel Geduld und eines erfahrenen Arztes, im Idealfall als Schmerztherapeut ausgebildet. Hier findet zur Zeit ein entscheidender Paradigmenwechsel statt im Sinne einer Hinwendung zur Individualtherapie. Hierzu werden verschiedene Medikamente kombiniert und Psycho - sowie Physiotherapie hinzugezogen.

Folgen des Aufbaus eines Schmerzgedächtnisses sind psychosoziale Veränderungen.  Ein dramatischer Verlust an Lebensqualität, Angststörungen, Depressionen bis hin zum Suizid. Physiologisch kann es zu ernsten Folgeschäden kommen, meist neurologischer Natur.

Therapeutische Konsequenz : Eine ausreichende präventive Schmerzbetäubung (Analgesie ). Ein Schmerzgedächtnis darf gar nicht erst entstehen.
Hinzuziehen ergänzender Schmerztherapien wie Hypnotherapie, Tiefenentspannung und ganzheitlicher psychotherapeutischer Betreuung versprechen den bestmöglichen Erfolg.

 

Gesundheitstipp: Medikamente online

 

 

 

 

 

Elke Christofel  Heilpraktikerin
Tel +49 (0) 6222 / 306699  *  mobil +49 (0) 160 / 977 84554

 

 

 

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